<style id="elementor-post-28796">.elementor-28796 .elementor-element.elementor-element-22c2775 .trx_addons_bg_text{z-index:0;}.elementor-28796 .elementor-element.elementor-element-22c2775 .trx_addons_bg_text.trx_addons_marquee_wrap:not(.trx_addons_marquee_reverse) .trx_addons_marquee_element{padding-right:50px;}.elementor-28796 .elementor-element.elementor-element-22c2775 .trx_addons_bg_text.trx_addons_marquee_wrap.trx_addons_marquee_reverse .trx_addons_marquee_element{padding-left:50px;}</style>{"id":28796,"date":"2026-09-06T21:30:02","date_gmt":"2026-09-06T19:30:02","guid":{"rendered":"https:\/\/ivonnegugel.com\/?p=28796"},"modified":"2026-09-06T21:38:36","modified_gmt":"2026-09-06T19:38:36","slug":"die-entstehung-der-persoenlichkeit-und-deren-konsequenzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ivonnegugel.com\/de\/die-entstehung-der-persoenlichkeit-und-deren-konsequenzen\/","title":{"rendered":"Die Entstehung der Pers\u00f6nlichkeit und deren Konsequenzen."},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"28796\" class=\"elementor elementor-28796 elementor-28786\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-22c2775 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default sc_fly_static\" data-id=\"22c2775\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-extended\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-e78aed6 sc_content_align_inherit sc_layouts_column_icons_position_left sc_fly_static\" data-id=\"e78aed6\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-488d488 sc_fly_static elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"488d488\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Das Vergessen des Seelendaseins ist die Erfahrung als Voraussetzung der Seele, um sich als Mensch zu manifestieren. Dies ist grundlegend, um die menschliche Erfahrung zu machen und sie als real mit all ihren Einschr\u00e4nkungen und Umst\u00e4nden zu erleben. Was wir allerdings nicht vergessen ist die Verbindung zu unserer Essenz, der vollkommenen Liebe.<\/p><p>Wenn wir in die menschliche Manifestation mit der Essenz der vollkommenen Liebe eintreten, ist es von absoluter Notwendigkeit, dass wir zun\u00e4chst umsorgt und besch\u00fctzt werden. Dies wird zus\u00e4tzlich dadurch verst\u00e4rkt, dass wir Menschen die einzigen S\u00e4uger sind, die in Umst\u00e4nden extremer Abh\u00e4ngigkeit und Schutzlosigkeit geboren werden. In unseren ersten sieben Jahren entwickeln wir unsere Pers\u00f6nlichkeit, auch Identit\u00e4t genannt. In diesen Jahren lernen wir und versuchen wir zu verstehen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Wir lernen von den Menschen um uns herum. Unseren Eltern, unsere Familie, etc.<\/p><p>Als Menschen m\u00fcssen wir Jahre der Schutzlosigkeit durchlaufen, in denen wir vollkommen abh\u00e4ngig sind von mindestens einem erwachsenen Menschen, der uns umsorgt, im besten Fall ist das ein oder sind es zwei Elternteile. Wir lernen uns selbst zu ern\u00e4hren, auf die Beine zu kommen und vor dem zu fliehen, was unser Leben gef\u00e4hrdet. Diese Dimension der Verletzlichkeit und somit die einhergehende Verbindung zu unserer Essenz in unseren ersten Jahren zu erfahren, ist von enormer Bedeutung, denn wir werden sp\u00e4ter darauf zur\u00fcckkehren m\u00fcssen.<\/p><p>Mit unserem Wesen, f\u00fcgen wir uns in die Welt ein, in der wir leben. Beim Heranwachsen kommt es h\u00e4ufig vor, dass wir uns von unserer Essenz trennen m\u00fcssen, um zu \u201c\u00fcberleben\u201d. Denn als Kind ist Liebe eine \u00dcberlebensfrage. Ohne sie kann kein Menschenkind \u00fcberleben. Somit bilden wir einen \u00dcberlebenscharakter, der uns die Illusion vermittelt, die Liebe, die wir brauchen von unserer\/n Vertrauensperson\/en zu bekommen, mit all den Konsequenzen, die dieser sp\u00e4ter mit sich bringt. Unsere Pers\u00f6nlichkeit, bzw. unsere \u00dcberlebensstrategie, die wir dabei entwickeln ist eine umfangreiche Struktur, die Hand in Hand mit Abwehrmechanismen einhergeht. Sie sind unsere Ressourcen zum \u00dcberleben, die zu diesem Zeitpunkt unseres Lebens unbewusst sind, sie manifestieren sich spontan, wenn wir sie brauchen. <br \/>Langsam, aber sicher beginnt also die urspr\u00fcngliche Identit\u00e4t des &#8222;Ich, das ich bin, als ich kam\u201d, dem Ego, dessen einzige Funktion das \u00dcberleben ist, das Ruder in die Hand zu geben. Wir entwickeln einen Charakter, eine Pers\u00f6nlichkeit, eine Identit\u00e4t, die sich mit ihren Ressourcen selbstgen\u00fcgsam und sicher f\u00fchlt in der Welt in welcher wir vorrangig die Abwesenheit der Liebe erfahren.<\/p><p>Wenn wir zum Beispiel als Kind wahrnehmen, dass es unseren Eltern gef\u00e4llt, wenn wir brav sind, gute Noten nach Hause bringen und Erfolg haben, dann werden wir unsere Pers\u00f6nlichkeit, die uns bis ins Erwachsensein begleitet, auf diesen Eigenschaften aufbauen. Erfolg haben und nicht gegen den Strom schwimmen sichert uns die Liebe der anderen.<\/p><p>Das innerlich zu tun bedeutet, uns von unserer Essenz zu trennen. Uns vom Herzen und damit von unserem Wesen zu trennen und dies zur\u00fcckzustellen vor den Erwartungen der anderen.<\/p><p>Die Erfahrung, nicht das zu bekommen, was wir brauchen, ist wie eine Bedrohung im Dasein. Wir m\u00fcssen uns von unserer Sensibilit\u00e4t distanzieren, um den Schmerz nicht zu sp\u00fcren.<\/p><p>Liebe und Schmerz gehen Hand in Hand. Die Erfahrung von Schmerz ist eine fr\u00fche Erfahrung. Wenn wir nicht den Schutz und die Unterst\u00fctzung haben, um diesen Schmerz zu verarbeiten, bedeutet das eine Bedrohung f\u00fcr die Kontinuit\u00e4t der psycho-emotionalen Entwicklung. Es \u00f6ffnet die T\u00fcren zu Pathologien (Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen, Psychosen), die die Kontinuit\u00e4t unserer Einbindung in die Welt als Menschen bedrohen.\u00a0<\/p><p>Diese Unterbrechung, diese Trennung, die Entwicklung des Individualismus, der aus dem Bed\u00fcrfnis entsteht, mich um mich selbst und meine Wunden zu k\u00fcmmern und darin einen Sinn zu finden, um mich in dieser Welt zu orientieren, um die Zuneigung und Aufmerksamkeit von Mama und Papa zu bekommen, die Liebe und den Schutz, den ich brauche.<\/p><p>All dies ist ein Lernprozess, in dem wir eine Identit\u00e4t erlangen. Wir identifizieren uns mit unserem Lernen und werden langsam und sicher zu dem Charakter, den wir erschaffen mussten. Das hei\u00dft, wir werden zu unserer pers\u00f6nlichen Geschichte.<\/p><p>Wenn dieser Prozess erfolgreich war, entwickeln wir unsere Neurose, die uns vor anderen Risiken bewahrt. Im Erwachsenenleben zeigt diese Struktur jedoch ihre Konsequenzen, ihre fundamentalen Schw\u00e4chen, die wir in zwischenmenschlichen Beziehungen sehen. Je intimer die Beziehungen sind, desto mehr werden diese Konsequenzen wahrgenommen. Es sind die Schwierigkeiten, sich hinzugeben, zu vertrauen, zu lieben, die Suche nach Liebe au\u00dferhalb von uns selbst und der Versuch, die gleichen Strategien anzuwenden, die wir als Kind angewendet haben, um Liebe zu bekommen. Sie sind illusorische Elemente dessen, wer wir glaubten, zu sein, und daraus entsteht das Leiden, was wir glauben, dass es das Leben ist. Denn das ist unsere Erfahrung von Kindesbeinen an.<\/p><p>Es gibt viele Dinge, die dieses Leiden mindern k\u00f6nnen. Zum Beispiel alle Arten von Abh\u00e4ngigkeiten von Beziehungen, Substanzen, Arbeit, der eigenen egozentrischen Figur und dem Versuch, immer wichtiger zu werden. In diesem Fall ist es tats\u00e4chlich das, was aus der Kindheit geblieben ist, dass wir nicht genug sind und deshalb zum Beispiel unsere K\u00f6rper und unseren Lebenslauf verbessern m\u00fcssen, was es angenehmer macht, dazuzugeh\u00f6ren und geliebt zu werden.<\/p><p>Im Erwachsenenalter stehen wir also, aufgrund dieses Leidens, wenn es gross genug ist und wir es nicht weiter mindern k\u00f6nnen, vor dem Thema nach L\u00f6sungen zu suchen. Was nicht einfach ist, denn es bedeutet, uns selbst und das, was wir unser Leben lang getan haben und tun mussten, zu hinterfragen, unsere Fehler anzuerkennen, die Dinge zu erkennen, die wir \u00e4ndern sollten. Dies ist der Zusammenbruch unserer Pers\u00f6nlichkeit in einer tiefen emotionalen Erfahrung, welche mit einer gro\u00dfen Angst verbunden ist. Die Angst allein und verlassen zu sein in der Welt. Diese Angst, die wir aus unserem schutzlosen Dasein als Kind in uns tragen, dass wir nicht existieren k\u00f6nnen ohne die Liebe des anderen, die wir uns so gut mit unserer entwickelten Strategie hart erarbeitet haben. Es geht immer noch um das reine \u00dcberleben. Die Angst vor der Einsamkeit, vor der K\u00e4lte, dass niemand auf der anderen Seite auf uns wartet, wenn es vorbei ist. Das sind die Nachbeben der Erfahrung. Die Angst, aufzuh\u00f6ren zu sein. Und nun sollen wir diese Strategie aufgeben und darauf vertrauen, dass wir so geliebt werden wie wir sind.<\/p><p>Es ist das erste gro\u00dfe Erwachen. Zu erkennen, dass es Etwas gibt, das sich in mir selbst transformieren muss. Die Projektion nach aussen wird ausgeschlossen \u2013 die Verantwortlichen sind nicht die anderen, sondern ich selbst. Nur ich kann diesen Schritt f\u00fcr mich tun, allerdings nicht allein, sondern in Begleitung. In einer liebevollen, urteilsfreien Begleitung, um in der Beziehung eines anderen erwachsenen Menschens zu erfahren, dass ich liebensw\u00fcrdig bin, so wie ich bin.<\/p><p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Vergessen des Seelendaseins ist die Erfahrung als Voraussetzung der Seele, um sich als Mensch zu manifestieren. 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